Die deutsche Gebrauchtwagenhandelsplattform Auto1 hat am Montag eine Spanne zwischen 32 und 38 Euro pro Aktie für den Börsengang festgelegt, was darauf hindeutet, dass die Frankfurter Notierung bis zu 1,8 Milliarden Euro (2,19 Milliarden US-Dollar) einbringen könnte.

Das Unternehmen kündigte an, 31,25 Millionen neue Aktien im Wert von mindestens 1 Milliarde Euro auszugeben und 75 Prozent davon in seine Marke Autohero zu investieren, um Europas führender volldigitaler Autohändler zu werden.

Das Unternehmen werde den Rest des Erlöses zur Rückzahlung einer Wandelanleihe verwenden.

Bestehende Aktionäre, darunter der Vision Fund des japanischen Technologieinvestors Softbank, der einen Anteil von 20 Prozent hält, werden weitere 15,62 Millionen Aktien verkaufen.

Nach Berücksichtigung des Angebots neuer Aktien könnte der Börsengang Auto1 mit bis zu 8 Milliarden Euro bewerten, basierend auf den Anweisungen einer der an dem Deal beteiligten Banken.

Das Feedback potenzieller Investoren war positiv, und zwei Ankerinvestoren haben sich zu Aktien im Wert von 300 Millionen Euro verpflichtet, sagte CEO Christian Bertermann.

Die Abonnementlaufzeit beginnt am Dienstag und läuft bis zum 2. Februar. Damit wird der diesjährige IPO-Markt in Deutschland eröffnet.

Der erste Handelstag von Auto1 an der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 4. Februar geplant.

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