Die Bundesregierung plant, bis 2025 bis zu 700 Millionen Euro für die Erforschung der Erforschung von 6G-Technologien bereitzustellen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat in einer Pressemitteilung angekündigt, diese Woche die erste deutsche Forschungsinitiative zur 6G-Technologie zu starten.

Das Ministerium sagte, dass das Ziel der ersten Finanzierungsmaßnahme darin besteht, die Grundlage für ein Innovationsökosystem für zukünftige Kommunikationstechnologien rund um 6G zu schaffen.

„Wir müssen übermorgen nachdenken und von Anfang an neue Schlüsseltechnologien und Standards für Kommunikationstechnologien mitgestalten. Die digitale Transformation hat die Notwendigkeit einer starken Netzwerkinfrastruktur beschleunigt und unterstrichen. Mit 4G hatten wir zum ersten Mal drahtloses Breitband-Internet und einfachere Maschinenanwendungen wurden möglich. 5G setzt hier bereits wichtige Maßstäbe und wird die digitale Vernetzung auf die nächste Stufe heben “, sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. „6G wird jedoch die mobile Datentechnologie der Zukunft sein und unsere Kommunikation im nächsten Jahrzehnt bestimmen und sogar revolutionieren. Mit 6G werden Daten mehr als 100-mal schneller übertragen als mit 5G – mit großen Vorteilen für die mobile Kommunikation für jede einzelne Person. Aber auch für unsere Industrie und Landwirtschaft “, fügte der Beamte hinzu.

„Wir müssen jetzt massiv in die 6G-Forschung investieren. Nur so können wir die technologische Souveränität Deutschlands und Europas langfristig stärken. Wir wollen in Zukunft nicht mehr von anderen abhängig sein. Dafür brauchen wir ein Jahrzehnt neuer Anfänge und massiver Investitionen in die Technologien von morgen und übermorgen “, sagte Karliczek.

Der Minister sagte, das Forschungsprojekt werde eine Anfangsfinanzierung von 200 Millionen Euro erhalten, während weitere Initiativen später in diesem Jahr angekündigt würden.

Möglich werden diese Investitionen durch das künftige Paket der Bundesregierung, aus dem allein 685 Millionen Euro in die 6G-Forschung fließen und das durch weitere BMBF-Aktivitäten ergänzt wird.

Gegenstand der ersten Fördermaßnahme ist die Erforschung künftiger Kommunikationstechnologien, um die nächste Generation der Mobilkommunikation und die dafür erforderlichen Glasfasernetzwerke technologisch vorzubereiten. Das neue 6G-Ökosystem wird daher alle technologischen Ebenen umfassen. Im Labor wird ein komplettes System mit allen notwendigen Komponenten entwickelt, eingerichtet und getestet.

Im nächsten Schritt sollen weitere Finanzierungsmaßnahmen den raschen Transfer der 6G-Technologie in innovative Produkte sicherstellen.

Das erste Projekt sieht die Schaffung von 6G-Forschungszentren vor, um die Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten und Universitäten im Bereich 6G zu fördern.

Neben den „6G Research Hubs“ finanziert das Ministerium auch eine Plattform für zukünftige Kommunikationstechnologien und 6G.

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