Deutschland plant, ein Reiseverbot für nichteuropäische Länder bis zum 31. August zu verlängern, teilten Regierungsquellen Reuters am Dienstag mit. Berlin riet aufgrund der besonderen Risiken im Zusammenhang mit dem Coronavirus auch nachdrücklich von Kreuzfahrten ab.

Das deutsche Kabinett wird den Schritt voraussichtlich auf seiner regulären Sitzung am Mittwoch genehmigen. Die pauschale Reisewarnung für Drittländer könnte für einige Länder mit niedrigen Infektionsraten früher entfernt werden.

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Deutschland wird ab dem 15. Juni ein Reiseverbot für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie für Großbritannien, Island, Norwegen, Liechtenstein und die Schweiz aufheben, sofern in diesen Ländern keine Einreiseverbote oder Sperrungen in großem Umfang bestehen.

Dies eröffnet die Möglichkeit, Reisehinweise für bestimmte Regionen zu trennen.

Außenminister Heiko Maas sagte letzte Woche, die Deutschen würden aufgefordert, nicht nach Großbritannien zu reisen, wenn dies nicht unbedingt erforderlich sei, solange dort eine 14-tägige Quarantäne für Touristen vorhanden sei.

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