Der Cheftrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft, Joachim Low, hat beschlossen, sein Amt nach dem Euro-Pokal der UEFA in diesem Sommer niederzulegen, teilte der DFB in einer Erklärung am Dienstag mit.

“Der Nationaltrainer hat darum gebeten, seinen Vertrag, der ursprünglich bis zur Weltmeisterschaft 2022 laufen sollte, unmittelbar nach Abschluss des Europameisterturniers zu beenden, eine Entscheidung, der der Deutsche Fußball-Verband zugestimmt hat”, heißt es in der Stellungnahme des DFB liest.

Zu seiner Entscheidung sagte Low: “Ich bin mir absolut sicher, diesen Schritt zu tun, und das voller Stolz und großer Dankbarkeit, aber gleichzeitig mit großer Motivation für das bevorstehende Europameisterschaftsturnier.”

“Stolz, weil es etwas ganz Besonderes und eine Ehre für mich ist, mein Land zu vertreten”, fuhr der 61-jährige deutsche Spezialist fort. “Und weil ich seit fast 17 Jahren mit den besten Fußballern des Landes zusammenarbeiten und sie bei ihrer Entwicklung unterstützen kann.”

“Wir haben mit ihnen große Triumphe und schmerzhafte Niederlagen erlebt, aber vor allem viele wundervolle und magische Momente – nicht nur den Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien”, sagte Low. “Ich bin dem DFB weiterhin dankbar, der mir und dem Team stets ein optimales Arbeitsumfeld geboten hat.”

Joachim Low übernahm 2006 das Amt der deutschen Fußballnationalmannschaft und gewann damit die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und den FIFA Konföderationen-Pokal 2017 in Russland. Unter der Führung von Low gewann die deutsche Nationalmannschaft 2012 und 2016 die Bronze der FIFA-Weltmeisterschaft 2010 sowie die Bronze der UEFA-Euro-Pokale.

Über den bevorstehenden UEFA-Euro-Pokal sagte Low, er habe “absoluten Willen, große Energie und Ehrgeiz”.

“Ich werde mein Bestes geben, um bei diesem Turnier erfolgreich zu sein und unseren Fans große Freude zu bereiten. Ich weiß, dass es dem gesamten Team genauso geht”, fügte er hinzu.

Am 17. März 2020 gab die UEFA die Entscheidung bekannt, den UEFA-Euro-Pokal 2020 um genau ein Jahr zu verschieben, um die anhaltende weltweite Verbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern.

Die Meisterschaft wurde zwischen dem 11. Juni und dem 11. Juli 2021 verschoben. Russlands zweitgrößte Stadt St. Petersburg gehört zu den 12 Städten in Europa, in denen die Spiele der Europameisterschaft ausgetragen werden.

Auf der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees am 6. Dezember 2012 in Lausanne (Schweiz) wurde beschlossen, den Euro-Pokal 2020, der 2020 sein 60-jähriges Bestehen feierte, in verschiedenen europäischen Ländern statt in einem oder zwei Gastgeberländern abzuhalten.

Die Spiele des Euro-Pokals 2020 sollten in Stadien in 12 verschiedenen Städten Europas ausgetragen werden, nämlich in London (England), München (Deutschland), Rom (Italien), Baku (Aserbaidschan), Sankt Petersburg (Russland) und Bukarest (Rumänien), Amsterdam (Niederlande), Dublin (Irland), Bilbao (Spanien), Budapest (Ungarn), Glasgow (Schottland) und Kopenhagen (Dänemark).

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